Recklinghausen, 02. September 2010 |
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Mittelstand und Handwerk sind tragende Säulen in unserem Wirtschaftssystem, jeder von uns kennt den Bäcker nebenan und den Malermeister um die Ecke. Sie alle zahlen Gewerbesteuer vor Ort und sind Arbeitgeber für tausende ArbeitnehmerInnen in der Region. Mit dem Projekt „Handwerk und Mittelstand“, das der SPD Kreisverband kürzlich konstituierte, will die SPD die Interessen dieses Wirtschaftszweiges stärker in den Mittelpunkt rücken. Zu einem ersten Gespräch trafen sich dazu der stellvertretende SPD-Kreisverbandsvorsitzende Michael Groß (MdB), der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Dr. Frank Bruxmeier und der DGB Regionalvorsitzende Dr. Josef Hülsdünker.
Michael Groß (MdB) erklärte dazu: „Wir suchen den Dialog mit Handwerk und Gewerkschaften zur Förderung des Mittelstandes. Mit der Umsetzung des Konjukturpakets II sammeln wir zurzeit Erfahrungen, wie sich staatliche Förderung auf das Handwerk auswirkt. Diese Erfahrungen sollen genutrzt werden, um das Handwerk in der Region gezielt zu fördern.“
„Wir begrüßen dieses Angebot, weil die weitere Förderung des Handwerks unverzichtbar ist, für den wirtschaftlichen Strukturwandel in der Region. Dabei wird es sicherlich um Ausschreibungsverfahren, Existenzgründungen und Qualitätssicherung im Handwerk gehen. Vielversprechend sind schon jetzt die positive Erfahrungen bei der Umsetzung von Investitionsmaßnahmen im Bereich der Energieeinsparung bei der Gebäudesanierung,“ erklärte Dr. Frank Bruxmeier, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft dazu.
Auch der DGB fordert eine Stärkung des Mittelstandes in der Emscher-Lippe Region, um ein wirtschaftliches Ausgleichsgewicht für den Kohlrückzug zu schaffenl. „Wir wollen erfolgreiche Handwerksunternehmen, die sich am Markt durchsetzen und gute, tarifierte Arbeitsplätze bieten. Finanziell handlungsfähige Städte sind eine wichtige Voraussetzung, um die regionale Wirtschaft zu stärken. Kleinteilige Ausschreibungslose und Tariftreue könnten dabei im Interesse beider Sozialpartern wirken“, erklärte der DGB-Regionalvorsitzende Dr. Josef Hülsdünker.
Im Januar soll es eine öffentlichen Veranstaltung geben, die den Auswirkungen des Konjunkturpaktes II und dem Ausloten eines gemeinsamen Vorgehens dienen soll. „Dabei werden wir uns natürlich sehr intensiv mit der Investitionsfähigkeit der öffentlichen Hand befassen müssen,“ sagte Michael Groß (MdB).
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