GroKo Inhalte für Region nutzen – Erneuerung vorantreiben

„Die SPD hat hart und vor allem sehr fair um den richtigen Weg gerungen. Und beide Seiten konnten Argumente der jeweils anderen durchaus gut nachvollziehen. Die SPD im Kreis Recklinghausen hat sich mit einer viel beachteten Diskussionsveranstaltung in einer transparenten Weise daran beteiligt. 

 

Jetzt gibt es ein Ergebnis, das aufgrund der größtmöglichen Teilhabe sicher auch eine hohe Legitimation und Akzeptanz hat. Die SPD wird in eine Große Koalition eintreten, nicht aus Leidenschaft sondern Einsicht in die schlechteren Alternativen. Dabei wird die SPD den Koalitionsvertrag umsetzen, aber auch inhaltliche Unterschiede nicht überkleistern sondern die eigene Linie klarer machen als es ihr in den vergangenen Jahren gelungen ist.

 

Für unsere Region heißt das, dass der von der SPD durchgesetzte soziale Arbeitsmarkt für Langzeitarbeitslose endlich kommt, die zukünftige Strukturförderung nicht mehr in Ost-West-Kategorien sondern nach Bedarf stattfindet, sowie Milliarden für Investitionen in Schulen, Wohnungsbau und Infrastrukturprojekte fließen. Die SPD-Abgeordneten der Region werden jetzt dafür sorgen, dass das auch Realität wird.

 

Für die SPD geht es jetzt darum – auch in Regierungsverantwortung – neue Konzepte für eine andere gesellschaftliche Situation finden. Menschen wohnen, arbeiten, kommunizieren, einkaufen ganz anders als noch vor 20 Jahren. Die Welt ist zusammengewachsen, Informationen vom anderen Ende der Welt sind in Sekundenschnelle zu erhalten. Wie schafft man unter solchen Bedingungen Freiheit, Gleichheit und Solidarität, die Grundwerte der SPD? Darum wird es gehen. Die SPD im Kreis Recklinghausen wird sich dem in den nächsten 1 1/2 Jahren mit einer eigenen Themenreihe stellen.“

Schreibe einen Kommentar